SCHOCKIERENDE STUDIE DER WELTGESUNDHEITSORGANISATION Immer mehr Krebs-Kranke!

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Bis 2025 schon 40 Prozent mehr Fälle +++ Die Hauptgründe: falsche Ernährung, Alkohol, Zigaretten

Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt vor einem alarmierenden Anstieg der Krebsfälle.

Laut Weltkrebsbericht wird die Zahl der Neuerkrankungen bis 2025 um 40 % steigen.

Bis 2034 könne es rund 22 Millionen neue Fälle pro Jahr geben. Das wäre ein Plus von 70 %!

Schon heute sterben weltweit jährlich 8,2 Millionen Menschen an Krebs. In Deutschland sind es 250 000. Nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache (350 000 Tote).

Schuld sind vor allem ungesunde Ernährung, Alkohol und Rauchen. Besonders viele Menschen sterben jedoch in ärmeren Ländern: Mehr als 60 % der neuen Krebsfälle und 70 % der Todesfälle treten in Afrika, Asien, Zentral- und Südamerika auf.

Am häufigsten wurde laut WHO Lungenkrebs diagnostiziert. Er ist auch die tödlichste Krebserkrankung.

Neuerkrankungen steigen bis 2034 um 70 %

Die häufigsten Krebsarten und wie Sie vorsorgen können.

Darmkrebs

Jährlich erkranken fast 64 000 Deutsche. Rund 26 000 sterben.

Ursachen: Chronische Darmkrankheiten (z. B. Polypen), ballaststoffarme, fettreiche Ernährung, Übergewicht, Alkohol.

Früherkennung: Zwischen dem 50. und 55. Lebensjahr kann jährlich ein Test auf Blut im Stuhl gemacht werden (wird von der Kasse bezahlt). Danach alle zehn Jahre eine Darmspiegelung (Koloskopie). Symptome können Schwierigkeiten beim Stuhlgang oder Blut im Stuhl sein.

Behandlung: Früh erkannt, ist Darmkrebs gut heilbar. Meist wird der Tumor operativ entfernt. Bei fortgeschrittenem Darmkrebs folgen Chemo-, Strahlen- oder Immuntherapie.

Prostatakrebs

Rund 66 000 Männer in Deutschland erkranken jährlich an Tumoren in der Vorsteherdrüse, 12 700 sterben.

Ursachen: weitgehend unbekannt. Möglich sind Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen. Bei jüngeren Männern wird eine genetische Veranlagung vermutet.

Früherkennung: Ab dem 45. Lebensjahr zahlt die Kasse jährlich eine Tast­untersuchung. Zudem gibt es den „PSA-Test“, der die Konzentration des prostataspezifischen Antigens im Blut misst. Dieser gilt allerdings nicht als sicher. Im Anfangsstadium gibt es keine Beschwerden, später Schmerzen in der Prostata, Blut im Urin.

Behandlung: Operative Entfernung, eventuell ergänzt durch Bestrahlung, Antihormontherapie.

Hautkrebs

Jedes Jahr erkranken rund 17 000 Deutsche an schwarzem Hautkrebs (Malignes Melanom), rund 3000 sterben.

Ursachen: Die Veranlagung kann in den Genen liegen. Auslöser für schwarzen Hautkrebs sind hauptsächlich starke Sonnenbrände in der Kindheit. Auffällig geformte oder gefärbte Leberflecken müssen vom Arzt untersucht werden.

Früherkennung: Beobachten Sie Ihre Haut! Ab 35 Jahren zahlt die Kasse jedes zweite Jahr eine Vorsorgeuntersuchung.

Behandlung: Operation und eventuell Chemo- oder Strahlentherapie.

Brustkrebs

75 000 Frauen erkranken pro Jahr in Deutschland (Männer: 600), 17 000 sterben.

Ursachen: weitgehend unbekannt. Ein erhöhtes Risiko haben Frauen über 50, sowie Raucher und Übergewichtige. Bei fünf Prozent aller Fälle gibt es eine genetische Veranlagung. Sie kann mit einem Test erkannt werden. Dieser prüft, ob eines der Brustkrebs-Gene BRCA 1 oder BRCA 2 mutiert ist.

Früherkennung: Ab dem 30. Lebensjahr zahlen die Kassen jährlich eine Abtastuntersuchung durch den Frauenarzt und bei Verdacht zusätzlich einen Ultraschall. Zwischen dem 59. und 69. Lebensjahr wird alle zwei Jahre eine Mammografie (Brust-Röntgen) übernommen. Alarmsignale sind Dellen, Verhärtungen und Rötungen der Haut.

Behandlung: Operation. Eine Amputation der Brust ist nur in 20 % der Fälle nötig. Eine Strahlentherapie sollte meist folgen. In manchen Fällen ist eine Chemo- und Immuntherapie nötig.

Lungenkrebs

Jährlich erkranken in Deutschland rund 55 600 Menschen. Rund 40 000 sterben.

Ursachen: Etwa 90 % aller Fälle sind auf das Rauchen oder Passivrauchen zurückzuführen. Ebenfalls Auslöser können Asbest, Röntgen- oder radioaktive Strahlen sein.

Früherkennung: Vorsorgeuntersuchungen sind noch sehr unzuverlässig. Der Körper sendet aber Alarmsignale wie lang anhaltenden Husten, Atemnot, Bluthusten, Schmerzen im Brustkorb oder eine Bronchitis, die auch durch Antibiotika nicht besser wird.

Behandlung: Wenn möglich wird operativ entfernt. Ansonsten Chemo- oder Strahlentherapie.

Bauchspeicheldrüsenkrebs

Jährlich erkranken rund 14 000 Deutsche daran. Über 90 % sterben.

Ursachen: Risikofaktoren für die Entstehung des Pankreaskarzinoms sind Alkohol, Rauchen – auch das Passivrauchen – und starkes Übergewicht.

Früherkennung: Bislang gibt es keine Früherkennungsuntersuchung. Körperliche Anzeichen können leichte Übelkeit, Appetitlosigkeit, Durchfall, Druckgefühl im Oberbauch oder Schmerzen im Rücken sein.

Behandlung: Hat der Tumor noch nicht gestreut, kann er operativ entfernt werden. Eine Chemo ist auch bei erfolgreicher OP fast immer nötig. Ist eine operative Entfernung nicht möglich, ist die Erkrankung nicht mehr heilbar.

Leukämie

11 560 Menschen in Deutschland erkranken jährlich. Davon sind rund 6 % Kinder unter 15 Jahre. Damit ist die Leukämie die häufigste Krebsart bei Kindern – 208 sterben jedes Jahr.

Ursachen: übermäßiges Röntgen oder radioaktive Strahlung, chemische Substanzen wie Benzol oder genetische Veränderungen wie z. B. die Trisomie 21.

Früherkennung: Bislang gibt es keine Früherkennungsuntersuchung. Bei Verdacht kann eine Blut- oder Knochenuntersuchung Klarheit bringen. Körperliche Anzeichen können Müdigkeit, Blässe, Appetitlosigkeit, ungewollter Gewichtsverlust, Knochenschmerzen sowie vergrößerte Lymphknoten sein.

Behandlung: Chemotherapie. Wenn diese nicht anschlägt, kann nur eine Knochenmark- oder Stammzellenspende helfen.

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