Ist Yoga ein Allheilmittel?

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Dass Yoga gut für Geist und Körper ist, steht außer Frage. Nur die Frage nach dem WARUM konnte bislang nicht abschließend geklärt werden. Bis jetzt!

Forscher der Universität Oslo (Norwegen) wollen im Rahmen einer aktuellen Studie nachgewiesen haben, dass Yoga-Übungen schon nach kurzer Zeit in der Lage sind, das Immunsystem zu stärken.

Aus älteren Abhandlungen ist bekannt, dass Yoga nicht nur spürbar das Stress-Level senkt, sondern auch die Knochenstruktur stärkt, Depressionen und Rückenschmerzen lindert sowie das Risiko schwerer Herzerkrankung vermindert.

So weit, so gut. Den norwegischen Wissenschaftlern ist es nun scheinbar gelungen, mit ihren im wissenschaftlichen Magazin „Plos One“ veröffentlichten Forschungsergebnissen, den genetischen Nachweis zu erbringen, dass die indische Lehre einen positiven Effekt auf die Abwehrkräfte hat.

GESUNDHEITS-GEHEIMNISSE DES YOGI

1. Verdauung ankurbeln Gleich nach dem Aufstehen ein Glas heißes Wasser mit Zitrone trinken.

2. Stoffwechsel aktivieren Vor den Mahlzeiten eine Tomate mit Sprossen essen – wirkt anregend.

3. Vegetarisch leben Kein Fisch und Fleisch essen.

4. Frisches essen Viel frisches Obst und Gemüse – das liefert Lebensenergie.

5. Wenig Würze Kein weißer Zucker und kaum Salz.

6. Keine Genussmittel Nicht rauchen und keinen Alkohol trinken.

7. Schlaf Mindestens sechs Stunden Schlaf.

8. Massagen Morgens jeden Muskel mit Sesamöl massieren.

9. Nasenspülung Regelmäßige Nasenspülungen sorgen für freies Atmen. Es sollte kein Wasser in den Nasenflügeln bleiben, da sonst Kopfschmerz droht.

10. Kein Stress Stress möglichst meiden und versuchen, in sich zu ruhen.

Teil der Studie, an der zehn Testpersonen eine Woche lang teilgenommen haben, waren Meditationen sowie Yoga- und spezielle Atemübungen. Den Teilnehmern wurden vor und nach vierstündigen Übungseinheiten Blutproben entnommen, die im Labor eingehend untersucht wurden. Ergebnis: 111 Gene in den T-Helferzellen hatten sich verändert! Zum Vergleich: Bei Läufern oder Tanzsportlern veränderten sich gerade mal 38 Gene.

„Schon nach nur zwei Stunden sind signifikante Veränderungen am Erbgut festzustellen“, so die Studie. Außerdem legen die Resultate nah, „dass Yoga-Übungen für sofortige und dauerhafte Effekte auf molekularer Ebene sorgen.“

In Europa und den USA wird Yoga meist nur mit den gymnastischen Übungen, den Asanas (u.a. dem Sonnengruß) in Verbindung gebracht. Die traditionelle Yoga-Lehre umfasst allerdings sehr viel mehr Bereiche, deren gemeinsames Ziel es ist, den Menschen zu einem guten Leben und Wirken zu bekehren.

Zum Yoga gehören u.a. Atemübungen, Selbstreflexion, Meditation und Ernährung. Dabei steht das persönliche Streben im Vordergrund. In der Yoga-Philosophie gibt es kein Erfolgsziel, das erst errungen werden muss, um einen Fortschritt zu erkennen. Yoga-Übungen setzen allein die regelmäßige Praxis voraus. Daher können auch Anfänger die wohltuenden Kräfte des Yogas erfahren – darunter in letzter Zeit vermehrt auch Männer.

Dieser Entwicklung kommt nun ein neuer Trend aus den USA entgegen: „Broga“ ist gezielt auf Männer ausgerichtet. Frauen müssen demnächst draußen bleiben, wenn die Bros (Slang für „brothers“, Kumpels) die Yoga-Matte ausbreiten. „Besonders Anfänger können sich durch Frauen unter Druck gesetzt fühlen, sie versuchen, sie zu beeindrucken, anstatt sich auf die Technik zu konzentrieren“, sagte die Yoga-Lehrerin Nikki Koch gegenüber Details.com. Sie ist Mitbesitzerin des „Cobra Club“, in dem die frauenfreien Kurse angeboten werden.

Der psychische Druck ist nicht das einzige, was Männern zu schaffen macht. Auch körperlich bedürfen die Herren laut Koch besonderer Aufmerksamkeit, denn ihr „Schwerpunkt“ liege woanders, was einige Yoga-Übungen besonders schwierig macht. Gerade scheue Männer könnten also von reinen Männerkursen profitieren. Schließlich bestehen Yoga-Gruppen in Deutschland doch meist immer noch zu 80 Prozent aus Frauen.

Über die Jahrhunderte haben sich mehrere Yoga-Ausrichtungen entwickelt, darunter das körperbetonte Hatha-Yoga, das ganzheitliche Sivananda-Yoga, das energiebetonte Kundalini-Yoga, das sehr dynamische Ashtanga-Yoga oder Jivamukti-Yoga zu Musik oder das Bikram-Yoga bei hohen Raumtemperaturen.

Quelle: Bild.de

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